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Heinz Cibulka, aus der Serie »Hochgebirgsquartette«, 1984
 
 
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Zum Tod von Heinz Cibulka
1943−2026


 
 
  PRESSETEXT  
 
 
Wie seine Frau Magdalena Frey mitteilt, ist Heinz Cibulka am 14. August 2026 im Beisein seiner Familie in seinem Haus in Ladendorf gestorben. Der bekannte Fotokünstler wurde 1943 in Wien geboren und hatte sich aufgrund seiner Erkrankung in den letzten Jahren weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen.

Heinz Cibulka wurde an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien als Grafiker ausgebildet und kam dort mit dem Wiener Aktionismus in Berührung. Er stellte sich für zahlreiche Aktionen als Modell zur Verfügung und entwickelte aus dieser intensiven Erkundung der menschlichen Natur und der Einbettung in das soziale Gefüge eine eigenständige fotografische Sprache. Mit seiner »Absage an das Einzelbild« (so der Titel einer Ausstellung im Folkwang Museum 1980) und der Zusammenstellung von vier Einzelbildern zu einer Bildkomposition – den »Bildgedichten« – revolutionierte er die Fotoszene in den 1970er-Jahren. Sein Lebenswerk umfasst auch Performances, Materialbilder mit Naturmaterialien und literarische Texte. Das breit gefächerte künstlerische Schaffen seit 1972 wurde in zahlreichen Publikationen und fotokünstlerischen Ausstellungen dokumentiert. Er erhielt unter anderem den »Rupertinum Fotopreis« in Salzburg, den »Niederösterreichischen Landespreis für Fotografie«, den »Österreichischen Würdigungspreis für Fotografie« und den »Serbetia ter« Preis in Neapel.

 
 
 
 
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