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Horáková / Maurer, »Face with Tears of Joy«, 2026
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Horáková / Maurer Fotografie \ >Eröffnung: Donnerstag, 16.04.26, 19:00 Uhr >Dauer: 17.04.−03.06.26 FOTOHOF | Inge-Morath-Platz 2 | 5020 Salzburg | Österreich | |||||||||||||||||||||
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Das Werk von Tamara Horáková und Ewald Maurer steht exemplarisch für die Entwicklungen, die in den 1980er Jahren zur Etablierung der Fotografie als künstlerisches Medium führten. Charakteristisch für ihr Frühwerk sind großformatige, mit Liquid Light beschichtete Leinwände, ortsspezifische Installationen sowie eine medienkritische Reflexion politischer Ereignisse. Zentral sind ihre Beiträge zu einer konzeptuellen und abstrakten Fotografie, zum theoretischen Diskurs über die »Basics« des Mediums sowie ihre Interpretation der digitalen und analogen Eigenheiten von bildgebenden Verfahren. Ihr umfassendes und hinsichtlich seiner Materialität »opulentes« Werk (Werner Fenz) ist vielfach ausgezeichnet, ausgestellt, publiziert und gesammelt worden. Im FOTOHOF führen Horáková und Maurer in großen Schritten durch die Geschichte des Mediums: Von den Schuhen Daguerres über die Ära der Hightech-Labore kurz vor ihrem Kollaps bis hin zum Look jener Apps, in die sich die Fotografie verlagert hat. 460 cm »Russisches Eis« stehen für die russische Invasion und ein »Face with Tears of Joy« spottet dem Wesen der Fotografie in Zeiten von KI.
Tamara Horáková und Ewald Maurer (*1947 in Havl. Brod/CSSR bzw. in Fürstenfeld/A), Akademie der Bildenden Künste Wien, leben in Wien und Nový Studenec.
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Michaela Moscouw, »Pizza«, 2019
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Michaela Moscouw
>Eröffnung: Donnerstag, 16.04.26, 19:00 Uhr >Dauer: 17.04.−03.06.26 FOTOHOF>STUDIO | Inge-Morath-Platz 2 | 5020 Salzburg | Österreich | |||||||||||||||||||||
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Das seit den frühen 1980er Jahren entstandene Werk der österreichischen Künstlerin MICHAELA MOSCOUW gilt als von zeitlichen Strömungen unbeeinflusst und radikal eigenständig. Auch im Blick auf die im FOTOHOF>ARCHIV vorhandenen Teile ihres Schaffens wird eine überraschende und aus konservatorischer Sicht herausfordernde Gemengelage deutlich. Die während eines Arbeitsaufenthalts in Salzburg entstandene Werkgruppe »Aus der präparierten Dunkelkammer« (2016) wurde zunächst in die Sammlung des FOTOHOF>ARCHIV eingegliedert, später jedoch von der Künstlerin zur Weiterverarbeitung erneut beansprucht.
Gemeinsam mit anderen Teilen ihres fotografischen Werks wurde sie zu sogenannten »Pizzen« (2019) umgeformt. Auf diesen Scheibenwelten treffen Michaela Moscouws Arbeiten der vergangenen drei bis vier Jahrzehnte auf Abbildungen aus der Publikation »Wien und ein Blick in die Alpengaue« (1941). In der Verklebung, Vermengung und Überlagerung der Bilder öffnet sich ein weites Feld provokant-politischer, vielleicht sarkastischer, sicher aber völlig uneindeutiger Lesarten. Im papierenen Teig der Pizza vollziehen sich bildhafte Umwälzungen, deren Motor von der Lust auf einen durchaus totalen Vorgang der Verdichtung betrieben scheint, freigesetzt durch den malträtierenden Zugriff der Künstlerin auf ihre Bilder.
Michaela Moscouw (*1961, Wien) lebt in Wien.
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